Nordrhein-Westfalen

WARNLAGEBERICHT für Nordrhein-Westfalen

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 11.01.2026, 06:58 Uhr

Dauerfrost und Glätte. Ab der Nacht zum Montag erst Schneefall, dann gefrierender Regen, Unwettergefahr durch Glatteis! 

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE:

Mit einer nordöstlichen Strömung fließt polare Kaltluft nach Nordrhein-Westfalen. In der Nacht zum Montag greift von Westen das Frontensystem eines Tiefs nördlich von Schottland über und führt deutlich mildere Luft heran. 

FROST/GLÄTTE:
Heute Morgen verbreitet mäßiger bis strenger Frost zwischen -5 und -9 Grad im Westen und -9 bis -13 Grad im Osten, in Tal- und Muldenlagen sowie bei Aufklaren über Schnee bis -15 Grad. Verbreitet Glättegefahr durch überfrierende Nässe.

Tagsüber Dauerfrost zwischen 0 Grad entlang des Rheins und -6 Grad in Ostwestfalen.

In der Nacht zum Montag zunächst verbreitet Frost zwischen 0 und -3 Grad im Westen und -4 bis -8 Grad im Osten. Im Verlauf der Nacht von Westen ansteigende Temperaturen und in tiefen Lagen zunehmend frostfrei.

SCHNEE/GLATTEIS (UNWETTER):
In der Nacht zum Montag etwa ab Mitternacht von Westen zunächst meist etwas Schneefall, dabei 1 bis 3 cm, im Bergland bis 5 cm Neuschnee. Nachfolgend in gefrierenden Regen übergehend mit gebietsweise erheblicher Glatteisgefahr (UNWETTER)! 
In den Mittagsstunden zunächst ostwärts abziehende Niederschläge, ab dem Nachmittag aus Südwesten neuer Regen, im Hochsauerland mit geringer Wahrscheinlichkeit erneut gefrierend. 

WIND:
In der Nacht zum Montag vor allem an den Nordrändern der Mittelgebirge böiger Süd- bis Südwestwind mit Windböen und stürmischen Böen zwischen 55 und 70 km/h (Bft 7-8), am Nordrand der Eifel vereinzelt Sturmböen um 80 km/h (Bft 9). 

Nächste Aktualisierung: spätestens Sonntag, 11.01.2026, 10:30 Uhr

Deutscher Wetterdienst, RWB Essen, jb