Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Deutscher Wetterdienst
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Achtung: DWD-Warndienst


Änderungen in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen

Die neue Landkreisstruktur in Mecklenburg-Vorpommern macht eine Anpassung der Warngebiete am 28.02.2012 erforderlich. In diesem Zuge führt der DWD auch weitere Unterteilungen Küste/Binnenland in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen ein. Bitte beachten Sie, dass die Umstellung voraussichtlich vormittags ohne "Übergangsphase" erfolgen wird, d.h. die alten Regionen existieren nicht mehr, dafür werden die neuen Regionen bereitgestellt. Der genaue Umschalttermin wird zeitnah auf unserer Homepage bekannt gegeben.

Wenn Sie Informationen zur direkten Weiterverarbeitung unserer Warnungen benötigen, laden Sie sich bitte die Dateien legend_warnings* aus dem zip-Archiv unter http://www.dwd.de/grundversorgung > Weiterführende Informationen herunter. Sie finden diese auch auf Ihrem FTP-Account "gds..." im Verzeichnis /gds/help.

In den nachfolgenden Files werden die Änderungen dargestellt:
Änderungen Mecklenburg-Vorpommern (pdf 91-KB)
Änderungen Schleswig-Holstein (pdf 68-KB)
Änderungen Niedersachsen (pdf 63-KB)

Warnlagebericht für Deutschland


Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Dienstag, 07.02.2012, 16:00 Uhr

Vielerorts leichter Schneefall, in der kommenden Nacht allmählich
westwärts abziehend. Besonders in der Mitte und im Süden strenger
Frost zwischen -10 und -15 Grad.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Mittwoch, 08.02.2012, 16:00 Uhr:

Deutschland liegt zwischen einer lang gestreckten Hochdruckzone, die
von Russland über das Baltikum südwestwärts verläuft, und einem
kräftigen Tief über dem Ionischen Meer und Griechenland. Dabei wird
mit einer nordöstlichen bis östlichen Bodenströmung weiterhin kalte,
vorübergehend aber wolkenreichere Festlandsluft in den Vorhersageraum
geführt.

Bis zum Abend kommt es besonders in der Mitte und im Süden sowie in
Küstennähe zu meist leichten Schneefällen, die zunehmend auch den
Westen und Südwesten erreichen. In einigen Hochlagen sowie teilweise
auch an der Küste muss mit Schneeverwehungen durch den starken und
böigen, in exponierten Lagen auch stürmischen Nordostwind gerechnet
werden. Dabei verharrt die Temperatur in der Mitte und im Süden
vielerorts im strengen Frostbereich unter -10 Grad.

In der Nacht zum Mittwoch verlagern sich die leichten Schneefälle
allmählich nach Frankreich und Benelux. Gleichwohl kann es zunächst
vor allem im Westen und Südwesten, lokal aber auch in den anderen
Regionen noch etwas schneien. In der Mitte und im Süden gibt es
verbreitet, nach Norden hin nur lokal strengen Frost zwischen -10 und
-15 Grad.

Am Mittwoch bleibt es meist niederschlagsfrei, lediglich vereinzelt
fallen noch ein paar Flocken. Der Frost schwächt sich vorübergehend
ab, nur örtlich hält sich in der östlichen Mitte und im Süden auch
tagsüber strenger Frost knapp unter -10 Grad. Gleichwohl bleiben die
Tagestemperaturen deutschlandweit im negativen Bereich. In einigen
Hochlagen weht weiterhin ein lebhafter und böiger, im Hochschwarzwald
teils auch stürmischer Nordost- bis Ostwind.



Warnung vor strengem Frost:
Vor allem in der Mitte und im Süden, lokal auch im Norden strenger
Frost unter -10 Grad.

Warnung vor Schneefall:
Gebietsweise leichter Schneefall, an der Küste und in einigen
Hochlagen Schneeverwehungen möglich.

Warnung vor Wind- und Sturmböen:
An der Küste Windböen bis 60 km/h, auf Rügen Sturmböen um 70 km/h, in
höheren Mittelgebirgslagen Windböen bis 60 km/h, einzelne Kuppen
Sturmböen bis 85 km/h, meist aus Nordosten.



Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 07.02.2012, 21:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Jens Hoffmann