Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Deutscher Wetterdienst
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Achtung: DWD-Warndienst


Änderungen in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen

Die neue Landkreisstruktur in Mecklenburg-Vorpommern macht eine Anpassung der Warngebiete am 28.02.2012 erforderlich. In diesem Zuge führt der DWD auch weitere Unterteilungen Küste/Binnenland in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen ein. Bitte beachten Sie, dass die Umstellung voraussichtlich vormittags ohne "Übergangsphase" erfolgen wird, d.h. die alten Regionen existieren nicht mehr, dafür werden die neuen Regionen bereitgestellt. Der genaue Umschalttermin wird zeitnah auf unserer Homepage bekannt gegeben.

Wenn Sie Informationen zur direkten Weiterverarbeitung unserer Warnungen benötigen, laden Sie sich bitte die Dateien legend_warnings* aus dem zip-Archiv unter http://www.dwd.de/grundversorgung > Weiterführende Informationen herunter. Sie finden diese auch auf Ihrem FTP-Account "gds..." im Verzeichnis /gds/help.

In den nachfolgenden Files werden die Änderungen dargestellt:
Änderungen Mecklenburg-Vorpommern (pdf 91-KB)
Änderungen Schleswig-Holstein (pdf 68-KB)
Änderungen Niedersachsen (pdf 63-KB)

Warnlagebericht für Deutschland


Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Freitag, 27.01.2012, 21:00 Uhr

Gebietsweise Schneefall, im Süden und Südosten auch gefrierender
Regen mit örtlichem Glatteis. Verbreitet Glätte.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Samstag, 28.01.2012, 21:00 Uhr:

Deutschland liegt im Übergangsbereich zwischen einem kräftigen
sibirischen Hoch und Tiefdruckgebieten über dem Atlantik und dem
Nordmeer. Dabei gelangt kalte Festlandsluft in die östlichen
Landesteile, während nach Westen hin mildere Atlantikluft wirksam
ist. Ein Tiefausläufer, der den Westen des Landes bereits überquert
hat, kommt nur noch wenig nach Osten voran und schwächt sich vor
allem in seinem Nordteil zusehends ab.

In einem Streifen vom Fläming über Thüringen bis hin zum Hochrhein
und den Alpen kommt es zu leichten Niederschlägen. Diese fallen meist
als Schnee, im Süden gebietsweise noch als gefrierender Regen oder
Sprühregen mit entsprechender örtlicher Glätte. Im Südwesten regnet
es in tiefen Lagen anfangs vielerorts noch bei leichten Plusgraden.
Die leichten Schneefälle kommen in der kommenden Nacht nur noch wenig
nach Osten voran, viel Schnee fällt aber nicht mehr. Zwischen
Vorpommern und Erzgebirge sowie im Westen bleibt es weitgehend
niederschlagsfrei. Im Süden dauern die schwachen Niederschläge an,
wobei das östliche Bayern wahrscheinlich weitgehend ausgespart
bleibt. Örtlich fällt noch gefrierender Regen oder Sprühregen.

Im Laufe der Nacht zum Samstag verstärken sich die Niederschläge im
Süden und Südosten etwas und die Schneefallgrenze sinkt bis in tiefe
Lagen ab. Bis morgenfrüh sind 1 bis 5, im Bergland und dort besonders
an den Alpen stellenweise auch mehr als 5 cm Neuschnee möglich. Im
westlichen Bergland sind einzelne Schneeschauer möglich. Sonst gibt
es verbreitet Frost mit der Gefahr von Glätte durch gefrierende
Nässe, Schnee oder Reif. Besonders in den mittleren und westlichen
Landesteilen kann sich stellenweise Nebel bilden.

Am Samstag ist nach Nebelauflösung im Westen meist warnfrei. Im Süden
und im Osten gibt es noch leichte Schneefälle. An den Alpen sowie im
Erzgebirge können noch mal 5cm Neuschnee fallen.




Warnung vor Glätte:
Verbreitet Glätte durch geringen Neuschnee, teils auch durch
überfrorene Nässe. Im Süden gebietsweise gefrierender Regen oder
Sprühregen mit örtlicher Glatteisbildung.

Warnung vor Schneefall:
Im Süden leichter Schneefall. Neuschneemengen 1 bis 5 cm, an den
Alpen auch darüber. Schneefallgrenze im Laufe der Nacht zum Samstag
wieder bis in tiefere Lagen absinkend.

Warnung vor Nebel
Im Süden und zum Teil auch in der Mitte gebietsweise Nebel,
Sichtweiten zum Teil unterhalb von 150 Metern.



Nächste Aktualisierung: spätestens Samstag, 28.01.2012, 05:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Rolf Ullrich