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Warnlagebericht für Deutschland


Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 25.01.2015, 11:00 Uhr

Im Nordosten meist trocken, sonst vor allem im Bergland, stellenweise
auch in tiefen Lagen, etwas Schnee und Glätte. Auf dem Fichtelberg
anfangs noch stürmische Böen.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Montag, 26.01.2015, 11:00 Uhr:

Der Ausläufer eines Tiefs über dem europäischen Nordmeer hat
Deutschland überquert, ihm folgt ein Schwall polarer Meeresluft.

Von Nordwesten her weiten sich heute leichte, teils schauerartige
Niederschläge auf den Westen und die Mitte Deutschlands aus.
Die Schneefallgrenze steigt dabei auf etwa 200 bis 400 m, darüber
fallen meist nur wenige Zentimeter Schnee, lediglich in den
Nordweststaulagen einiger Mittelgebirge (vor allem Harz,
Rothaargebirge) können gebietsweise auch mehr als 5 cm fallen.
An den Alpen und im angrenzenden Alpenvorland schneit es ebenfalls,
meist nur leicht, in den Staulagen der Alpen auch mäßig. Dort fallen
bis zum Abend teils um 10 cm, sonst sind es nur wenige Zentimeter.
Abends klingen auch an den Alpen die Schneefälle ab.
In tieferen Lagen kann es vor allem bis mittags noch Glätte durch
überfrorene Nässe, im Norden stellenweise auch durch gefrierenden
Regen geben. In kräftigeren Schauern ist auch Glätte durch
Schneematsch möglich.
Der Wind weht aktuell im Bergland noch lebhaft mit starken bis
stürmischen Böen aus Nordwest in freien Kammlagen und auf exponierten
Gipfeln der südöstlichen Mittelgebirge. Dabei kann es dort
Schneeverwehungen geben. Nachmittags nimmt der Wind weiter ab.
In einigen Kammlagen kann es Sichteinschränkungen durch aufliegende
Wolken geben.

In der Nacht zum Montag gibt es im Westen, Süden (zumindest nördlich
der Donau) und in der Mitte weitere Niederschläge, die im Westen nur
vorübergehend nachlassen, ausgangs der Nacht aber wieder aufleben.
Die Schneefallgrenze ändert sich dabei zunächst kaum, später steigt
sie im Westen etwas an.
Dabei kommen in Lagen oberhalb von etwa 200 bis 400 m nochmals einige
Zentimeter Neuschnee zusammen, stellenweise auch über 5 cm. Vor allem
im Westen können die Wolken zwischendurch auch etwas auflockern, so
dass es dort auch in den Niederungen stellenweise Frost geben kann
und besonders ausgangs der Nacht stellenweise auch Regen mit
Glatteisbildung auftreten kann.
Im Süden und Osten gibt es ebenfalls recht verbreitet leichten Frost
und Glätte durch überfrorene Nässe, im Süden auch durch Schnee.


Warnungen vor Glätte und Schneefall:
In Südostbayern leichter Schneefall, dabei 1 bis 5 cm, in Staulagen
der Alpen bis 10 cm Neuschnee. Auch im Westen und in der Mitte
oberhalb von 400 m etwas Neuschnee, teils 5 cm. Sonst noch
stellenweise Glätte durch überfrierende Nässe, Schneematsch und
Schnee, im Norden anfangs auch durch gefrierenden Regen.

Warnung vor Wind- /Sturmböen:
Auf dem Fichtelberg noch stürmische Böen aus Nordwest.

Warnung vor Nebel:
Im Erzgebirge Nebel mit Sichtweiten unter 150m durch aufliegende
Wolken.


Nächste Aktualisierung: spätestens Sonntag, 25.01.2015, 16:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Jens Winninghoff