Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Samstag, 04.02.2012, 07:00 Uhr
Fortdauer der kalten Witterung mit teils strengem Dauerfrost unter minus 10 Grad. Örtlich leichte Schneefälle. Im Hochschwarzwald Sturmböen.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
Deutschland liegt weiterhin am Rande eines kräftigen Hochs, das weite Teile Nordosteuropas überdeckt und sehr kalte Festlandsluft nach Deutschland lenkt. Dabei hat etwas feuchtere Luft, die von der Ostsee her stammt, die Mittelgebirge erreicht und löst Richtung Osten leichte Schneefälle aus.
Auch an der Ostsee gibt es Schneeschauer. Örtlich gibt es Straßenglätte, meist sind die Straßen aber trocken. In einigen Hochlagen Südwestdeutschlands frischt der nordöstliche Wind mitunter stark bis stürmisch auf.
Die Temperatur verharrt auch tagsüber im Frostbereich, besonders im Süden und in der östlichen Mitte wird die -10-Grad-Marke gebietsweise nicht überschritten (strenger Frost). In der Nacht zum Sonntag gibt wieder verbreitet strengen, nach Südosten hin örtlich auch sehr strengen (unter -20 Grad) Frost.
Im Norden örtlich leichter Schneefall.
Im Nordwesten gebietsweise Glätte nach Schneefall.
Verbreitet strenger Frost unter -10 Grad, nachts im Südosten zum Teil um -20 Grad.
Im Hochschwarzwald oberhalb 1000 m Sturmböen bis 80 km/h (Stärke 8 bis 9).
Nächste Aktualisierung: spätestens Samstag, 04.02.2012, 11:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Bernd Zeuschner