Warnlagebericht Deutschland

Warnlagebericht für Deutschland

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst

am Sonntag, 19.05.2013, 21:00 Uhr

In der Mitte anfangs noch Gewitter. Im Westen gebietsweise ergiebiger Regen, teils UNWETTER.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden

bis Montag, 20.05.2013, 21:00 Uhr:

Eine Tiefdruckzone verlagert sich im Laufe des Pfingstwochenendes von Süden her allmählich nordwärts. Eine eingelagerte Luftmassengrenze führt dabei von Südwesten her kühle Meeresluft heran, während sich in der Mitte und im Osten anfangs noch Reste wärmerer Luft halten.

In der Nacht zum Montag kommt es in den mittleren Landesteilen zu schauerartig verstärkten Regenfällen, die gebietsweise ergiebig ausfallen. Anfangs sind auch noch Gewitter eingelagert, die aber im weiteren Verlauf der Nacht zusammenfallen. In einigen westlichen Landesteilen ist bis in den Pfingstmontag hinein mit länger anhaltendem und teilweise ergiebigem Dauerregen zu rechnen. Dabei können an einigen Stellen mehr als 50 l/qm innerhalb von 24 Stunden zusammen kommen. In der Mitte, frischt der südwestliche Wind mitunter stark böig auf. In Süddeutschland lassen die Regenfälle nach, und auch in Norddeutschland bleibt es weitgehend trocken. Örtlich bildet sich Nebel.

Am Pfingstmontag verlagern sich die Regenfälle unter Abschwächung nach Nordwestdeutschland. Warnungen vor Stark- oder Dauerregen werden dabei wahrscheinlich nicht mehr nötig sein. Im Tagesverlauf können sich im Süden sowie im äußersten Nordosten einzelne Gewitter entwickeln.

Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen:

Im Westen Deutschlands ab dem Nachmittag ergiebiger Dauerregen mit gebietsweise über 50 mm innerhalb von 24 Stunden möglich.

Warnung vor Dauerregen:

Im Westen ab heute Nachmittag Dauerregen mit 30 bis 50 mm innerhalb von 24 Stunden.

Warnung vor Gewittern:

In der Mitte noch teils kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und/oder Sturmböen.

Nächste Aktualisierung: spätestens Montag, 20.05.2013, 05:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Jens Hoffmann


Erstellt am: 20.05.13, 04:55 Uhr